Wie wird aus Sonne und Wind eigentlich Strom? – enyway
Wie wird aus Sonne und Wind eigentlich Strom?
Strom aus erneuerbaren Energien zu produzieren, ist die Zukunft. Und die deutlich nachhaltigere und umweltschonendere Variante als Strom aus fossilen Brennstoffen, der aus Atom- und Kohle-Kraftwerken kommt.

21. Juni 2018   •   Alex

Im vergangenen Jahr wurde so viel Öko-Strom aus „grünen“ Quellen produziert wie noch nie. Rund 35 Prozent des verbrauchten Stroms in Deutschland stammte aus erneuerbarer Energie. Und dieser Anteil soll weiter wachsen. Bis 2025 auf mindestens 40 Prozent. Bis 2050 sogar auf 80 Prozent. So steht es im Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG).

Die Windenergie leistete 2017 den größten Beitrag zur Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien (mit einem Plus von 33,4 Prozent gegenüber dem Vorjahr). Solarenergie ist mittlerweile die billigste Strom-Quelle Deutschlands.

Aber wie wird aus Sonne und Wind eigentlich Strom? Wir erklären es euch.

So wird Sonnenlicht zu Strom

Die Kraft der Sonne ist eine unerschöpfliche Energiequelle. Sie liefert der Erde seit Millionen Jahren das lebensnotwendige Licht. In der Strom-Fachsprache nennt man die Solaranlage auch Photovoltaik. „Photo“ stammt aus dem Griechischen und bedeutet Licht. „Volta“ hieß der italienische Erfinder, nach dem die Einheit der elektrischen Spannung „Volt“ benannt wurde.

Die Umwandlung von Sonnenstrahlen zu Strom funktioniert wie folgt: Das Sonnenlicht besteht aus unzähligen, klitzekleinen Energieträgern namens Photonen. Treffen diese auf bestimmte Halbleiter-Stoffe (z.B. Silizium in der Solarzelle), setzen sie positive und negativ geladene Elektronen frei. Diese wandern durch die Schichten der Solarzelle nach oben und unten. Und diese fließende Bewegung der Elektronen ist – Strom.

In der Solaranlage fließt der Strom über die Kontaktbänder zum sogenannten Wechselrichter. Dieses Gerät hat die Aufgabe, den erzeugten Gleichstrom in Wechselstrom umzuwandeln, so dass er im Haushalt genutzt werden kann.

So wird Wind zu Strom

Wind ist Luft in Bewegung. Bewegung bedeutet immer Energie. So wurde Windkraft schon vor hunderten Jahren z. B. zur Fortbewegung von Segelschiffen oder mit Windmühlen zum Mahlen von Korn genutzt. Bei Windkraftanlagen muss die sogenannte kinetische Energie des Luftstroms in elektrische Energie, also Strom, umgewandelt werden.

Und das funktioniert wie folgt: Die Gondel ganz oben auf dem Turm des Windrades richtet sich immer automatisch in Richtung des Windes aus. So wird die größtmögliche Menge Windenergie eingefangen. Durch diese Energie drehen sich die drei Rotorblätter an der Gondel und treiben über eine Welle einen Generator an, der wiederum elektrischen Strom produziert. Über eine Verkabelung im Inneren des Turms wird der produzierte Strom zur Erde transportiert und kann dann in Haushalten genutzt werden.

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