Evangelische Kirche in Hessen setzt auf Ökostrom | enyway

Mit dem Segen der Natur

Gutes tun. Für die Kirche, die Gesellschaft und die Umwelt. Diesen Vorsatz setzt die Zentrale Pfarreivermögensverwaltung (ZPV) in Darmstadt um – mit der Hilfe der Natur.

08. Februar 2018   •   Alex

Die ZPV hat im Gebiet der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau unter anderem die Dächer einer Kirche, eines Gemeindehauses, eines Gymnasiums und einer Kindertagesstätte gepachtet. Auf sämtlichen Dächern dieser Gebäude wurden kürzlich Solaranlagen installiert. Mit einer Gesamtleistung von 297,39 kWp wird CO2-freier und damit klimafreundlicher Strom produziert. Erneuerbare Energie aus der Kraft der Natur. Mit Hilfe der Sonne. Einer unerschöpflichen Ressource. Die ZPV treibt die Energiewende aktiv voran und tritt dem Klimawandel damit entgegen.

Das Dach der Kita in Westerburg strahlt seit Sommer 2012 in neuem Glanz.

Lutz Schinke, stellvertretender ZPV-Geschäftsführer.

„Für unsere Kirche ist es wichtig, dass unser Handeln ökologisch und schöpfungsorientiert ist. Schließlich wurde uns die Natur in die Hand gegeben“, erläutert Lutz Schinke (36), stellvertretender ZPV-Geschäftsführer.

Auf enyway kann der saubere Strom der ZPV nun deutschlandweit gekauft werden. Statt Energie von intransparenten Großkonzernen zu beziehen, fließt sie hier von Mensch zu Mensch. Direkt. Ohne Zwischenhändler. Völlig unkompliziert. „Das Geld, das wir so einnehmen, wird in einem Solidarfonds gesammelt. Daraus bezahlen wir die Versorgung und Besoldung unserer Pfarrerinnen und Pfarrer “, erklärt Schinke.

Das Dach vom Tagungshaus Martin Niemöller in Arnoldshain wurde Ende 2011 umgerüstet.

Mit rund 100 Photovoltaik-Anlagen seit 2006 ausgestattet wurden u.a. das Kirchendach der Evangelischen Philippusgemeinde in Frankfurt/Main sowie die Dächer des „Tagungshaus Martin Niemöller“ in Arnoldshain, des Evangelischen Gymnasiums in Bad Marienberg sowie das Dach einer Kita in Westerburg. Sie glänzen seitdem um die Wette.

„Wir sind von der Nuklear-Katastrophe in Fukushima aufgerüttelt worden. Aus einer kleinen Idee ist dann etwas Großes geworden. Wir produzieren unseren eigenen sauberen Strom und können diesen auch noch unseren Gemeindemitgliedern sowie weiteren Interessenten anbieten“, sagt Schinke. „Wir fangen für jeden, der möchte, die Sonne ein.“

Das Kirchendach der Evangelischen Philippusgemeinde in Frankfurt/Main

Erneuerbare Energien werden schon für die Kleinsten erlebbar.

Der Familienvater (ein Sohn) weiter: „Wir wollen einen Beitrag zur CO2-Einsparung durch den Ausbau der regenerativen Energieträger mit kirchlichen Mitteln leisten. Zum Zeichen für zukünftige Generationen gilt es hier, Maßstäbe zu setzen. Zudem bietet uns die Produktion erneuerbarer Energie im Rahmen des Pfarreivermögens eine zusätzliche Einnahmequelle.“

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