„Jeder Einzelne kann mit Crowd Invest die Energiewende vorantreiben.“ – enyway
„Jeder Einzelne kann mit Crowd Invest die Energiewende vorantreiben.“
Enyway ist neu. Ein Marktplatz für Strom. Doch wer steckt hinter enyway? Was sind das für Menschen? In loser Reihenfolge stellen wir uns euch vor. Wer wir sind, was wir machen, was wir denken. Heute: Bernd Kensbock, 37, Product Manager Selbstversorger.

21. Dezember 2017   •   Alex

„Die Idee, an der mein Team und ich arbeiten, ist etwas vollkommen Neues: Wir wollen den Menschen die Möglichkeit geben, nicht nur ihren Strom bei uns zu kaufen. Sondern in eine Anlage zu investieren, die genau diesen Strom herstellt. In eine Windkraftanlage, einer Photovoltaik-Anlage oder einer Wassermühle.

Es geht dabei nicht um große Summen: Man kann derzeit höchstens 1000 Euro in eine Anlage investieren – aber der Effekt ist gewaltig. Denn für den Besitzer der Anlage ist das Geld ein Darlehen, um weitere Anlagen zu errichten, die grünen Strom herstellen. Und es gibt sogar einen finanziellen Aspekt: Man bekommt auf den investierten Betrag auch Zinsen von vier bis sechs Prozent.

Bernds Lego-Steine


Ich muss aber gestehen, dass das für mich nicht der Hauptgedanke dahinter ist. Jeder Einzelne kann mit dem sogenannten „Crowd Invest“ die Energiewende vorantreiben. Weil er helfen kann, dass mehr Anlagen für grünen Strom gebaut werden. Ich glaube, dass das auch in unseren Köpfen eine Menge ändern kann. Zum Beispiel, dass wir mit Strom bewusster umgehen, wenn wir selbst einen kleinen Teil eines Wasserkraftwerks besitzen.

Ich mag an dieser Idee vor allem eines: Dass sich viele, unterschiedliche Leute zusammentun, um gemeinsam etwas Sinnvolles, Nützliches zu unternehmen, von dem alle wirklich etwas haben.

Das ist wie beim Bau eines Turms aus Spielzeug-Steinen mit meinen beiden kleinen Söhnen. Am Anfang haben wir bloß viele, kleine Elemente. Aber wenn wir sie zusammenfügen, entsteht etwas Großes.“

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