Frühlingsstart: Einfache Tricks zum Stromsparen – enyway
Frühlingsstart: Einfache Tricks zum Stromsparen
Die dunkle Jahreszeit ist vorbei. Die Sonne strahlt jeden Tag mehr. Der Wind weht milder. Die Natur blüht auf. Es riecht nach Frühling. Wir haben einfache Tricks zum Stromsparen für euch, mit denen ihr auch die Umwelt schützt.

13. April 2018   •   Alex

Jeder Einzelne von uns kann zum Umweltschutz und Klimawandel beitragen. Auch in den eigenen vier Wänden. Indem wir bewusst und sparsam mit Energie umgehen. Mit ein paar kleinen, unkomplizierten Veränderungen könnt auch ihr kinderleicht Strom sparen. Ohne Aufwand, ohne Extra-Kosten, nur mit einem schnellen Handgriff. Und nebenbei spart ihr auch noch Geld…

1. Kühlschrank nicht überfordern

Jedes Mal, wenn der Kühlschrank geöffnet wird, entweicht Kälte. Das Gerät hat anschließend einen erhöhten Stromverbrauch, um die Temperatur wieder zu regulieren. Je länger der Kühlschrank offen ist, desto höher der Verbrauch. Eine fünf Sekunden geöffnete Kühlschranktür verbraucht so viel Strom wie eine 60-Watt-Glühbirne, die zehn Minuten lang brennt.
Unser Tipp: Die Lebensmittel aus dem Kühlschrank erst alle in der Nähe auf eine Ablage stellen und nicht zwischen dem geöffneten Kühlschrank und dem Esstisch hin und her laufen.

2. Wasser clever kochen

Ein Wasserkocher ist effizienter als ein Herd. Deshalb macht es Sinn, das Wasser hier zu erhitzen. Aber: Die meisten Modelle laufen noch eine Minute weiter, wenn das Wasser bereits kocht. Drückt selbst auf die Stopp-Taste, wenn es sprudelt!
Unser Tipp: Den Wasserkocher nur mit der Menge befüllen, die ihr auch wirklich benötigt. Je mehr Wasser im Kocher ist, desto mehr Strom wird verbraucht. Also das Wasser am besten mit einer Tasse oder einem Messbecher einfüllen. Nicht unter dem Wasserhahn!

3. Deckel drauf machen

Kochen ohne Deckel verbraucht (je nach Inhalt und Menge) erheblich mehr Energie, als ein geschlossener Topf. Ein gekippter Deckel die doppelte Energiemenge. Ohne Deckel sogar die dreifache Menge.
Unser Tipp: Nachwärme nutzen! Kochplatte und Backofen zehn Minuten vor Fertigstellung des Gerichts abschalten und mit der danach noch weiter fließenden Hitze zu Ende kochen.

4. Nicht zu heiß waschen

Bei jedem Waschgang wird rund 75 Prozent der Energie dafür verwendet, das Wasser zu erhitzen. Wenn du im Programm 30 Grad statt 60 Grad auswählst, verringert sich der Stromverbrauch um ein Drittel.
Unser Tipp: Auf Vorwäsche verzichten! Waschmaschinen haben in der heutigen Zeit eine so starke Leistung, dass Kleidung auch ohne Vorwäsche sauber wird. Waschen ohne Vorwäsche vermeidet bei drei Waschgängen je Woche ca. 35 kg CO2 im Jahr.

5. Auch mal abschalten

Geht raus. Genießt die Natur. Lasst euch den Wind um die Nase wehen und die Sonne euer Herz erwärmen. Und macht vorher zuhause das Licht aus.
Unser Tipp: Macht doch mal wieder eine Fahrrad-Tour. Die hilft, den Kopf frei zu bekommen und stärkt das Immunsystem.

6. Leuchten statt glühen

Bei herkömmliche Glühbirnen werden nur 5 Prozent des benötigten Stroms für die Lichterzeugung verwendet. Die restlichen 95 Prozent verflüchtigen sich in ungenutzter Hitze. Eine gute Alternative ist die LED-Leuchte. Der Strom wird energieeffizient genutzt und mit einer Lebensdauer von 20.000 Stunden hält sie mehr als 15 Jahre. Eine normale Glühlampe kommt gerade mal auf ein Jahr.
Unser Tipp: Achtet auf die Zimmerauswahl! Ihr müsst nicht jede Glühbirne in allen Räumen austauschen. Vor allem in Zimmern, in denen das Licht lange brennt (Wohnzimmer, Arbeitszimmer, Küche), ist der Umstieg auf LED sinnvoll.

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