Haste mal nen Euro? Warum Blockchain perfekt für kleine Transaktionen ist | enyway

Haste mal nen Euro? Warum Blockchain perfekt für kleine Transaktionen ist

Wir von enyway machen demnächst etwas möglich, was bislang entweder nur professionellen Investoren oder vermögenden Privatpersonen vorbehalten war: Die finanzielle Beteiligung an einer entstehenden Erneuerbare-Energie-Anlage als Kleinanleger.

07. November 2018   •   Alex

Unser neues Projekt, das wir „change“ getauft haben, ermöglicht es jedem, sich aktiv daran zu beteiligen. Also zu investieren und sofort zu profitieren. Möglich wird dies durch den Einsatz der Blockchain-Technologie.

Haste mal nen Euro? Warum Blockchain perfekt für kleine Transaktionen ist.

Immer wenn Blockchain genannt wird, denken viele meist an die Krypto-Währung Bitcoin. Aber diese Technologie kann mehr. Viel mehr. Richtig eingesetzt beteiligt sie anstatt auszugrenzen, eröffnet Möglichkeiten anstatt Hürden aufzubauen – und trägt somit zu mehr sozialer Gerechtigkeit bei.

Wirtschaftlichkeit wird verbessert

 
„Nehmen wir die Beteiligung an einer Freiflächen-PV-Anlage“, erklärt Andreas Rieckhoff, einer der Gründer und Chief Technology Officer von enyway. „Interessierte Menschen müssen, wenn Sie nicht über Crowdfunding-Modelle mit Nachrangdarlehen o. ä. investieren wollen, einen fünfstelligen Betrag aufbringen. Das grenzt einfach sehr viele Menschen aus, die möglicherweise aber sehr großes Interesse haben, ein paar wenige Euro in eine solche Anlage zu investieren. Mit Hilfe der Blockchain-Technologie kann so ein Modell realisiert werden, ohne die Wirtschaftlichkeit negativ zu beeinflussen. Im Gegenteil, sie verbessert sie sogar signifikant, weil sie den Zahlungsprozess voll digitalisiert und automatisiert sowie schnell, sicher und kosteneffizient abwickelt.“

Andreas Rieckhoff

Andreas Rieckhoff ist einer der Gründer von enyway


Kostentreiber sind oft sogenannte „Mittelsmänner“, die unnötige Kontrollfunktionen ausüben, komplizierte Verifizierungsverfahren erfordern und Gebühren erheben. Das mag für Transaktionen einer gewissen Größenordnung noch wirtschaftlich darstellbar sein, für kleinere Transaktionen aber eben nicht mehr unbedingt. Und damit sind nicht immer nur die Banken gemeint, sondern das Prinzip lässt sich auch auf den Verkauf oder Erwerb von Autos, Häusern oder Aktien übertragen. Eigentlich für jede Art von Vertrag. Wenn heute jemand eine Wohnung kauft, kassieren zum Beispiel immer auch Notare, Städte und Gemeinden mit. Und die lassen sich für diese Tätigkeiten fürstlich bezahlen. Das mag vor der Jahrtausendwende noch berechtigt gewesen sein. In einer Zeit, in der vieles das Attribut „smart“ trägt, wirkt das aber eher verstaubt.

„Smart Contracts“ sind die Zukunft

 
„Denken wir nur an die Art und Weise, wie heute Verträge zustande kommen oder Urheberrechte verwaltet werden. Auch das wird sich dramatisch verändern“, prophezeit Andreas Rieckhoff. „Digitale Verträge können ihre Aktionen in Zukunft selbstständig ausführen. ‚Smart Contracts‘ heißt das in der Fachsprache. Einen Oberaufseher für ihre Einhaltung braucht es nicht mehr.“

Um auf unser neues Projekt „change“ zurückzukommen: Neben dem Klimaschutz gibt es inzwischen einen weiteren relevanten Grund, in die Energiewende zu investieren: Man kann damit Geld verdienen – und sparen! Wer sich entscheidet, den Bau der subventionsfrei entstehenden Erneuerbare-Energie-Anlage zu unterstützen, kann seinen Strom künftig zum Einkaufspreis beziehen. Damit ist er so günstig wie noch nie! Und das Ganze ist auch noch so einfach wie das Bestellen einer Pizza. Wie genau das funktioniert, verraten wir euch in den kommenden Tagen…

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