Regularien vereinfachen, Formalitäten erledigen | enyway Hintergrund

„Erbsenzählerin? Nein. Ich bin eine Erbsenpflanzerin!“

Enyway ist neu. Ein Marktplatz für Strom. Doch wer steckt hinter enyway? Was sind das für Menschen? In loser Reihenfolge stellen wir uns euch vor. Wer wir sind, was wir machen, was wir denken. Heute: Dr. Nadine Schütz, 42, zuständig für Controlling, Finanzen & Regulierungsthemen

19. April 2018   •   Alex

„Ich glaube, ich gehöre nicht zu denen, die man im Finanz-Team einer Firma erwartet. Ich bin keine klassische Erbsenzählerin, sondern von Natur aus eher eine Erbsenpflanzerin. Eine echte Öko-Seele. Ich kaufe Gemüse vom Bauernhof und Milch von der Milchtankstelle. Mit Freunden hatte ich am Stadtrand von Hamburg lange ein Feld gepachtet. Da haben wir unser eigenes Gemüse gezogen.

Jetzt habe ich mit einer Freundin einen Schrebergarten. Da wachsen im Frühling Bohnen, Möhren und ein paar exotische Kartoffelsorten. Gleichzeitig interessieren mich Geschäftsmodelle, an denen man sich als Konsument beteiligen kann. Und Ansätze, wie wir es einfacher machen können, mehr Demokratie im Alltag leben zu können.

Der Strommarkt ist, das ist ein Wort, das ich gern benutze: „vermachtet“. Wenige sagen, wo es langgeht. Das möchte ich ändern. Und ja, das ist eine echte Revolution. Wer eine kleine Solaranlage oder Windmühle besitzt, der hat es bisher oft schwer, seinen Strom zu verkaufen. Ich helfe, mit all den Regularien und den Anträgen klarzukommen. Und ich arbeite dafür, dass es in Zukunft weniger Regularien gibt.

Nadines Yoga-Matte


Kreativität ist in meinen Arbeitsbereich eher selten. Aber bei enyway findet man eine Menge davon, das mag ich sehr. Ich mag unsere „Wir schaffen das“-Einstellung, die sich nicht abschrecken lässt von all dem „man müsste“, „man sollte“ oder „man könnte“. Wir verlassen die Komfortzone und gehen neue Wege. Ich mache regelmäßig Yoga, da ist das ähnlich. Man muss sich was trauen und sich in ungewohnte Positionen wagen.“

 

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